
İlker Çatak
İlker Çatak wurde 1984 in Berlin geboren und wuchs in Istanbul auf. Er studierte Regie in Berlin und Hamburg, sein Abschlussfilm Sadakat gewann zahlreiche Preise, darunter den Studenten-Oscar in Gold für den besten internationalen Kurzfilm. Sein Langfilmdebüt Es war einmal Indianerland erschien 2017. Zwei Jahre später legte er mit „Es gilt das gesprochene Wort“ seine zweite Kinoarbeit vor, für die Produktion zeichnete Ingo Fliess verantwortlich. Der Film feierte seine Premiere auf dem Filmfest München, wurde dort mit zwei Preisen bedacht und gewann Anfang 2020, bereits mehrfach für den Deutschen Filmpreis nominiert, die Lola in Bronze in der Kategorie Bester Film. Im Jahr 2021 verfilmte İlker Çatak Finn-Ole Heinrichs Erfolgsroman Räuberhände. Auch für das Fernsehen war er tätig, unter anderem beim Tatort: Borowski und der gute Mensch. Sein Film Das Lehrerzimmer feierte 2023 Premiere auf der Berlinale, erhielt den Deutschen Filmpreis gleich in 5 Kategorien und wurde 2024 für den Oscar als bester internationaler Film nominiert.
Filmografie
2008 Zwischen den Ufern – Kurzfilm (Regie)
2008 Ayda – Kurzfilm (Regie)
2010 Als Namibia eine Stadt war … – Kurzfilm (Regie, Drehbuch)
2013 ZeitRaum – Kurzfilm (Co-Regie, Co-Drehbuch)
2013 Alte Schule – Kurzfilm (Regie)
2013 Wo wir sind – Kurzfilm (Regie)
2014 Wir sind bereit – Kurzfilm (Regie)
2014 Sadakat – Kurzfilm (Regie)
2017 Es war einmal Indianerland – Spielfilm (Regie)
2019 Es gilt das gesprochene Wort – Spielfilm (Regie, Co-Autor)
2021 Räuberhände – Spielfilm (Regie)
2021 Tatort: Borowski und der gute Mensch – TV-Film (Regie)
2023 Das Lehrerzimmer – Spielfilm (Regie und Co-Autor)
2025 Gelbe Briefe