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36 Filme

Festival 2004

Sektion:
Filmlandschaften Wettbewerb Dokumentarfilme Wettbewerb Kurzfilm Wettbewerb Spielfilm
Wettbewerb Spielfilm
TR · 2003 · 114' · türk. OF mit Untertiteln / Türkçe, Almanca altyazılı

Abdülhamid Düşerken

Der Fall Abdulhamids

Regie / Ziya Öztan

Dieser monumentale Historienfilm handelt von den tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die das Ende des Osmanischen Reiches einleiteten. Die Jahre 1908-1909, Beginn der II, konstitutionellen Periode: Nimet, die Tochter eines unter Korruptionsverdacht stehenden Ministers, verteidigt ihren Vater persönlich gegen die mächtige Partei der Einheit und des Fortschritts. Dabei lernt sie einen der führenden Köpfe der Partei, Major Şefik lernen, dessen politische Ambitionen die Parteimächtigen stören. Als am 31. März 1908 ein Volksaufstand ausbricht, muß die konstitutionelle Versammlung unter dem Eindruck der Revolte, diese als legitim bezeichnen, was zu Rücktritten aus der Partei der Einheit und des Fortschritts führt. Major Şefik wittert seine Chance: Er bietet dem Sultan seine Dienste an, im Reich für Ruhe und Ordnung zu sorgen und die Krone zu verteidigen, falls man ihm zu Kriegsminister ernennt.

Mit Meltem Cumbul, Halil Ergün, Tarık Akan, Mehmet Kurtuluş, Mehmet Ali Alabora u.a.

Drehbuch
Tamer Baran
Kamera
Colin Mounier
Produzent
Mustafa Sinan Yaka, TRT
Ton
Engin Aybakan
Schnitt
Hasan Bektaş
Musik
Timur Selçuk
Wettbewerb Kurzfilm
· 2003 · 5' ·

Angelina

Regie / Daniel Hyan

Angelina gehört Murat. Denkt er. Doch sie will nur Willy. Aber was ist mit dem Typ aus der S-Bahn? Eine Verwechslungskomödie um die Irrungen und Wirrungen der Gefühle.

Wettbewerb Kurzfilm
· 2002-2003 · 9' ·

Balmumu

Regie / Ela Başak Atakan

Kapitän Odysseus lässt die Ohren seiner Seeleute mit Bienenwachs stopfen, damit sie nicht Opfer der verzaubernden Lieder der Sirenen werden. Doch er selber will unbedingt die Stimmen der Meeresfrauen hören... Eine persönliche Betrachtung der Legende aus Homer’s weltbekanntem Werk.

Filmlandschaften
D · 2003 · 93' · deutsche Originalfassung / Almanca

Befreite Zone

Regie / Norbert Baumgarten

Micha und Sylvia haben Träume vom gemeinsamen Leben – Kinder, wenigstens ein Auto und ein großes Haus. Sie sagen, dass sie sich lieben. Aber Micha betrügt Sylvia mit Kerstin und Sylvia betrügt Micha mit Ade. Der ist schwarz, heißt „Blondie“ und ist ein kleiner Fußballstar, der die Stadt berühmt macht.

 

Das bringt Sylvias Vater Rolf, gerade in einem beruflichen Tief, auf die Idee Fanartikel zu verkaufen. Michas Eltern Otto und Inge haben keine Geldprobleme. Otto ist Bauunternehmer und Präsident der Fußballmannschaft. Der mächtigste Mann in der Stadt, der Gesetze nicht immer einhält.

 

Dann gibt’s noch Sylvias Bruder Benny und seinen Kumpel Timo. Die trinken Bier, rauchen, reden über Mädchen und versuchen auch mal bei einer zu landen. Was nicht gelingt. Dafür stirbt Timo beim Zigarettenkauf und Benny ist verzweifelt. Aber am Ende wird alles gut. Doch – Harmonie hat ihren Preis.

 

Blauäugig und zu jedem Risiko bereit durchleben die Bürger einer kleinen ostdeutschen Stadt ihren Aufschwung und bekommen ihn am Ende auch beinahe zu fassen.

Mit Johanna Klante, Florian Lukas, Annett Renneberg, Michael Ojake, Jacob Matschenz

Drehbuch
Norbert Baumgarten
Kamera
Yönetmeni, Christine A. Maier
Produzent
Frank Löprich, Ö Film, Katrin Schlösser, Junifilm
Ton
Tino Degen
Schnitt
Jürgen Winkelblech
Musik
Jürgen Ehle
Wettbewerb Spielfilm
D · 2003 · 90' · deutsche Originalfassung / Almanca

Besser als Schule

Regie / Simon X. Rost

Der 18-jährige Steven ist ein ganz normaler Schüler. Er kommt jeden Tag spät zum Unterricht, spielt mit seinem coolen Freund Gonzo lieber Golf auf den Straßen statt zu büffeln und ist verknallt in Dana, die Querflöte-Spielerin. Doch Dana weiß nichts davon und das macht seinen Freund Gonzo krank. Denn erstens hält er als unschlagbarer Frauenheld nichts von dieser „Ekligen vom Orchester“ und zweitens will er, dass sein Freund endlich ein Erfolgserlebnis bei den Mädchen hat. Gesagt, getan. Steven soll sie zu einem romantischen Date einladen: in einem leeren Schwimmbad.

 

Doch bevor es dazu kommt, taucht in ihrer Schule Marc auf. Er ist ein angesagter Popstar und will sein Abi nachmachen. Die ganze Schule steht Kopf! Natürlich auch Dana. Doch die beiden Kumpels lassen sich einiges einfallen, um die Welt wieder ins Lost zu bringen.

 

„Besser als Schule“ ist ein Film über die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe im Zeitalter der Popstars, von denen es zur Zeit mehr als genug zu geben scheint.

Mit Eric Benz, Gabriel Andrade, Melanie Wichterich

Drehbuch
Anja Detzner, Christoph Bob Konrad
Kamera
Stefan Unterberger
Produzent
Florian Rederer, Stefan Reiss, Bastie Griese, Gereon Sommerhäuser
Ton
Rolf Hapke
Schnitt
Oliver Keidel
Musik
Thorsten Puttenat
Wettbewerb Kurzfilm
· 2004 · 15' ·

Bıyık

Regie / Lale Nalpantoglu

In einer Welt, in der alle Menschen einen Schnurrbart tragen, verliert ein Mann genau diesen. Auf einmal schlagen ihm Zorn und Ablehnung entgegen. Doch durch einen glücklichen Umstand erfährt sein Leben eine radikale Wendung.

Wettbewerb Spielfilm
TR/I/CYP · 2003 · 99' · tr. OF mit Untertiteln / Türkçe, Almanca altyazılı

Çamur

Schlamm

Regie / Derviş Zaim

Ali, der in Zypern seinen Militärdienst leistet und kurz vor seiner Entlassung steht, kann wegen einer geheimnisvollen Krankheit nicht sprechen. In der Hoffnung, es würde ihn heilen, beschmiert er sich mit Schlamm, den auch andere Kranke ausgraben und zwar an der Stelle, wo Ali Wache schiebt. Mit der Zeit entwickelt sich die Schlammbehandlung bei ihm zu einer Obsession. Als er eines Tages wieder im Schlammfeld herumwühlt, findet er eine Statue aus der Antike, die er seiner Schwester Ayşe gibt. Die Ereignisse eskalieren, als Ayşes Verlobter Halil die Steinfigur auf illegalem Wege verkaufen will.

 

Regisseur Derviş Zaim, selbst Zypriot, nähert sich mit großer Sensibilität einem Konflikt an, der seit Jahrzehnten eine offene Wunde der türkischen und griechischen Gesellschaft ist. Die Abrechnung der Menschen auf der Insel mit ihrer Vergangenheit, dem Unrecht, das ihnen widerfahren ist und den Verbrechen, die sie begangen haben, zeigt Zaim meisterhaft in einem Film, der aus der Distanz Partei ergreift – Partei für beide Seiten.

Mit Mustafa Uğurlu, Yelda Reynaud, Bülent Emin Yarar, Taner Birsel, Tomris İncer

Drehbuch
Derviş Zaim
Kamera
Feza Çaldıran
Produzent
Derviş Zaim
Schnitt
Francessa Calvelli
Musik
Michael Galasso, Koulis Theodora
Wettbewerb Kurzfilm
· 2002 · 11' ·

Çerçevedeki Kutular

Regie / Ahmet Küçükkayalı

Ein Theaterschauspieler, ein verdeckter Ermittler, ein Kfz-Lehrling und eine Katze: Ihre Lebenswege kreuzen sich in einem Bilderrahmen, der sich auf eine Reie begibt. Ein ironischer Film über Zeit und Raum und wie sie das bestimmen, was man Schicksal nennt.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 25' ·

Çikmaz

Regie / Pinar Okan

Das Porträt des ehemals multiethnischen Viertels Samatya in Istanbul, in dem die griechische und armenische Bevölkerung nach den Pogromen 1955 abwanderte. Nach 1980 liessen sich dort vor allem kurdische MigrantInnen nieder. Der Film schildert vor dem Hintergrund gesellschatlicher Umbrüche die Entfremdung und Vereinsamung, die aus dem Konflikt zwischen den alteingessenen nicht-muslimischen Bewohnern und neuen Binnenmigranten entstanden sind.

Wettbewerb Kurzfilm
· 2002 · 11' ·

Dark Ages

Regie / Daniel Acht

Ritter, Schwert, Legende... England 1256, die Zeit der Unterdrückung hat ein Ende. Es ist die letzte Schlacht der Mutigen und damit der Anfang unserer europäischen Gesellschaft. Doch das eigentliche Grausen steht ihnen noch bevor.

Filmlandschaften
D · 2003 · 117' · deutsche Originalfassung / Almanca

Das Wunder von Bern

Regie / Sönke Wortmann

Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen erwartet der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge die Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht. Längst hat der fußballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden: Als Taschenträger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu.

 

In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv. Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn Glück zu bringen - doch Richard Lubanski hat für die Träume seines Sohnes kein Verständnis.

Mit Peter Lohmeyer, Louis Klamroth, Lucas Gregorowicz, Katharina Wackernagel u.a.

Drehbuch
Sönke Wortmann, Rochus Hahn
Kamera
Tom Fährmann
Produzent
Tom Spieß, Little Shark Entertainment, Senator Film Produktion, Sönke Wortmann, Hanno Huth
Schnitt
Ueli Christen
Musik
Marcel Bozotti
Wettbewerb Kurzfilm
· 2002 · 7' ·

Der nötige Schneid

Regie / Özgür Yıldırım

Beim Sezieren einer Leiche ohnmächtig werden - das Aus für jeden Medizinstudenten. Alex Schneider kann das nicht auf sich sitzen lassen. Nachts schleicht er sich heimlich in den Seziersaal, um nochmal zu üben. Doch das Skalpell will ihm nicht gehorchen.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 32' ·

Deutschland wäre meine richtige Heimat

Regie / Marco Di Carlo

Der Film porträtiert jeweils drei Aussiedlerjugendliche und Jugendliche türkischer Herkunft, die nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung schildern, sondern auch ihr ambivalantes Verhältnis zum “Heimatland” Deutschland beschreiben.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2004 · 55' ·

Ferne

Regie / Kazim Öz

Der Regisseur zeichnet eindringlich das Porträt seines kurdischen Heimatdorfes NAME(???), in dem fast nur noch alte Menschen leben. Ein jahrelanger Krieg vertrieb die jüngeren Bewohner in den Westen der Türkei bzw. nach Europa. In alle Himmelsrichtungen verstreut, erzählen die Menschen aus NAME (???) über ihr neues Leben in der Fremde, ihre Sehnsüchte und Heimweh.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 25' ·

Fremde Heimat Studium

Regie / Alexander Westmeier

Ausländische Studierende und Studienbewerber berichten von ihren Erfahrungen in Deutschland. Wie sie das erste Mal Rolltreppe fahren, Schnee erleben oder versuchen Freunde zu finden in einem Land, dessen Sprache sie erst erlernen müssen. Neben den Eindrücken der Studenten erfährt der Zuschauer auch, warum der Elefant einen Rüssel hat.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 41' ·

Gecekondu

Regie / Ebru Karaca

Gecekondu - ein Phänomen der türkischen Grossstädte seit den 50er Jahren. Von mittellosen Binnenmigranten über Nacht gebaute Behausungen, wachsen schnell zu Vierteln heran, die von ihren Bewohnern selbst organisiert werden.

Wettbewerb Spielfilm
D · 2004 · 110' · deutsch-türkische OF mit Untertiteln / Türkçe-Almanca, Almanca altyazılı

Gegen Die Wand

Regie / Fatih Akın

Cahit, der nur noch trinkt, kokst und sich mit hardcore Musik zudröhnt, hat sein Leben satt. Eines abends steigt er in seinen Wagen und rast gegen eine Wand. Er wacht in einer Klinik wieder auf. Dort lernt er Sibel kennen, die ihm einen Heiratsantrag macht. Sie will nur noch weg von ihrer traditionellen Familie. Cahit denkt zuerst, sie spinnt. Denn bei ihm ist nur sein Name türkisch und er hat null Bock auf eine Scheinehe mit einer Türkin. Doch Sibel überzeugt ihn. Er lässt sich drauf ein, weil er sonst nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll.

 

Der Deal funktioniert zuerst. Sibels Familie akzeptiert Cahit mit Zähneknirschen. Doch langsam aber sicher verliebt er sich in Sibel tatsächlich und erschlägt nach einem Eifersuchtsdrama einen ihrer Liebhaber. Während Cahit im Knast landet, versucht Sibel ein neues Leben in İstanbul anzufangen...

 

“Gegen die Wand” ist eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich gegen die “Wände” ihrer Welt wehren. Oder mit den Worten des Regisseurs ausgedrückt: “Ich wollte eine Story erzählen, in der das Extrat des deutschen und türkischen Kinos voll zur Geltung kommen.”

Mit Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck, Güven Kıraç, Meltem Cumbul u.a.

Drehbuch
Fatih Akın
Kamera
Rainer Klausmann
Produzent
Stefan Schubert, Ralph Schwingel, Wüste Filmproduktion
Schnitt
Andrew Bird
Musik
Klaus Maeck
Filmlandschaften
D · 2002 · 90' · deutsche Originalfassung / Almanca

Good bye, Lenin

Regie / Wolfgang Becker

Geschichte wird gemacht. Nur für den 21jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammengehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet...

 

Diese Geschichte erzählt davon, dass die Abwicklung eines ganzen Staates manchmal einfacher gestaltet werden kann als ihn in einer Wohnung symbolisch wiederherzustellen.

Mit Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas u.a.

Drehbuch
Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker
Kamera
Martin Kukula
Produzent
Stefan Arndt, X Filme Creative Pool
Ton
Ses, Wolfgang Schukrafft
Schnitt
Peter R. Adam
Musik
Yann Tiersen
Filmlandschaften
D · 2002 · 93' · deutsche Originalfassung

Gott Ist Tot

Regie / Kadir Sözen

Heinrich Lutter ist arbeitslos. Er lebt mit seinen beiden Söhnen Mike und Günni in Köln Ehrenfeld. Heinrichs uneingeschränkte Aufmerksamkeit gilt seinen beiden Söhnen. Denn Mike ist vorbestraft und Günni seit Geburt behindert. Heinrichs einziger Halt ist sein Wohnmobil - für ihn das Symbol für Freiheit und ein besseres Leben in Italien. Doch sein Traum auf vier Rädern wird von den Behörden konfisziert. Trotzdem läßt er sich nicht beirren und hält weiter an seiner Überzeugung fest, auf ehrliche Weise sein Recht zu erlangen und seine Vision zu verwirklichen. Mikes gegensätzlichen Überzeugungen und seine kriminellen Machenschaften stellen die zaghaften Annäherungsversuche zwischen Vater und Sohn auf eine harte Probe.

 

Eine sensibel erzählte Milieustudie mit dem Star des deutschen Kinos Götz George in der Hauptrolle.

Mit Götz George, Barbara Magdelena Ahren, Andreas Günther, Markus Knüfken

Drehbuch
Kadir Sözen
Kamera
Axel Block
Produzent
Kadir Sözen, Filmfabrik
Ton
Jennifer Siedler
Schnitt
Mevlüt Koçak
Musik
Brings
Wettbewerb Spielfilm
TR · 2002 · 101' · türk. OF mit Untertiteln / Türkçe, Almanca altyazılı

Gülüm

Meine Rose

Regie / Zeki Ökten

Ali (65) ist ein introvertierter, störrischer Mann, den seine Frau Sevim nach dem Tod ihrer gemeinsamen Tochter Gül verlassen hat. Seine Tage verbringt Ali meist mit Salim, dem Schwiegervater seines Sohnes Sinan und damit, Spielzeuge aus Holz zu schnitzen für das lang ersehnte Enkelkind. Doch weder Sinan, der mit seinem Buch „66 Wege zum Glück“ ein bekannter Schriftsteller geworden ist, noch dessen Frau, die ebenfalls eine erfolgreiche Karriere hat, denken an ein Kind. Im Gegenteil, ihre Ehe kriselt heftig. Beide Elternteile setzen ihre Kinder unter Druck, damit sie ihre Ehe retten, ein Kind zeugen und die Großeltern glücklich machen. Doch die Ansprüche der Alten prallen auf dicke Mauern, hinter denen jahrzehntelange Familiengeheimnisse lauern. Nach und nach kommt ans Tageslicht, warum weder die Kinder noch die Eltern nicht glücklich sein können...

Mit Tarık Akan, Rutkay Aziz, Okan Bayülgen, İdil Fırat

Drehbuch
Fatih Altınöz
Kamera
Ertunç Şenkay
Produzent
Selahattin Koca, Film Pop Filmcilik
Schnitt
Nevzat Dişiaçık
Musik
Melih Kibar
Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2002 · 28' ·

Ispanya’dan Istanbul’a Sefarad Sarkilari

Regie / Mihriban Tanik

Die sefardischen Juden, 1492 aus Spanien vertrieben, fanden damals Zuflucht im Osmanischen Reich. Der Film erzählt anhand der Lieder, die in Ladino, einer aussterbenden Sprache, gesungen werden, die 500-jährige Geschichte der heute nur noch 26.000 Menschen zählenden sefardischen Juden in der Türkei.

Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 8' ·

Istanbul Soundtracks

Regie / Jochen Menzel

Überall die Liebe zur Poesie: der Zugführer Kadir, singt und rezitiert während der Fahrt Lieder von Aşık Veysel. Ein Verkäufer von Pfefferminzbonbons animiert seine Kundschaft mit Selbstgedichtetem. Auf den Bahnhöfen eine Eile und Hektik – Es ist nicht viel Zeit, es sind immer nur flüchtige Augenblicke.

Wettbewerb Spielfilm
TR · 2002 · 127' · türk. OF mit Untertiteln / Türkçe, Almanca altyazılı

Karşilaşma

Begegnung

Regie / Ömer Kavur

Sinan und Mahmut lernen sich bei ihrer Krebstherapie kennen. Sinan fühlt sich für den Tod seines Sohnes verantwortlich, der bei einem Motorradunfall ums Leben kam. Mahmut dagegen, der in dunkle Geschäfte verwickelt ist, will nicht mehr weiterleben, weil ihn die Last einer Schuld bedrückt. Doch die Nachricht über eine Person, nach der er auf der Suche ist, führt ihn aus Istanbul weg. Sinan vermutet, dass die gesuchte Person eine Frau ist, die er von einem Foto kennt.

 

Kurz darauf erfährt Sinan von Mahmuts Tod. Um die Umstände von Mahmuts Tod zu erfahren, fährt Sinan auf eine Insel, wo er zuerst einem jungen Mann begegnet, der seinem Sohn sehr ähnelt und dann die Frau auf dem Foto trifft. Für Sinan beginnt eine Reise zwischen Leben und Tod.

 

Die Deutschlandpremiere des Films „Begegnung“, der 2003 mit 21 Preisen der erfolgreichste Film in der Türkei war, findet in Nürnberg statt.

Mit Uğur Polat, Lale Mansur, Çetin Tekindor, İsmail Hacıoğlu, Aytaç Arman

Drehbuch
Ömer Kavur, Macit Koper
Kamera
Ali Utku
Produzent
Ömer Kavur, Alfa Productions, Janos Rozsa, Objektif Film, Studio
Schnitt
Mevlüt Koçak
Musik
Tamer Çıray
Filmlandschaften
D · 2003 · 98' · deutsch-türkische OF mit deutschen Untertiteln

Kleine Freiheit

Regie / Yüksel Yavuz

Hamburg, nahe der Reeperbahn. Hier, mitten auf St. Pauli, lebt der junge Kurde Baran. Er arbeitet als Laufbursche in einem Imbiss. Eigentlich sollte er an seinem 16. Geburtstag abgeschoben werden, weil sein Asylantrag abgelehnt wurde. Doch Baran ist vorher in die Illegalität abgetaucht.

 

Eines Tages begegnet es Chernor, einem Schwarzafrikaner, in ebenfalls illegal in Deutschland lebt. Chernor dealt, um sich den Traum einer Zukunft im fernen Australien zu finanzieren. Trotz einem Leben auf der Hut ist ihre Freundschaft eine Zeit lang unbeschwert. Doch dann taucht ein älterer Kurde auf, Selim, der Mann, den Baran für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht. Als er ihren Tod rächen will, eskalieren die Ereignisse.

Mit Çağdaş Bozkurt, Leroy Delmar, Nazmi Kırık, Necmettin Çobanoğlu

Drehbuch
Yüksel Yavuz
Kamera
Patrick Orth
Produzent
Peter Stockhaus Filmproduktion, Cotta Media Entertainment
Ton
Einar Marell
Schnitt
Lars Spaeth
Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 29' ·

Kreuzberg Battle

Regie / Markus Aha

Berlin – Kreuzberg, 1. Mai 2002. Straßenkämpfe zwischen Polizeieinheiten und Demonstranten. Autos gehen in Flammen auf. Davor tanzt ein junger Mann kopfüber Breakdance. Der Film folgt dem Halbtürken Jakob über ein Jahr durch die Kreuzberger Jugend und der Hip-Hop Szene. Mit Energie und Witz stellen sich die Jugendlichen den Anforderungen ihres Lebens in der Hauptstadt.

Wettbewerb Spielfilm
D · 2002 · 87' · deutsche Originalfassung / Almanca

Milchwald

Regie / Christoph Hochhäusler

Sylvia, mitte Dreißig, passt ihre Stiefkinder Lea (8) und Konstantin (7) am Schulweg ab. Sie fährt mit ihnen ins nahe Polen zum Einkaufen, wie sie behauptet. Doch im Auto kommt es - wie so oft - zum Streit. Mitten in der Lanschaft stoppt Sylvia den Wagen und schmeißt die Kinder raus. Nach einer Weile kehrt sie an die Stelle zurück, wo sie ihre Stiefkinder ausgesetzt hatte, doch sie sind verschwunden.

 

Während Sylvia das Verschwinden der Kinder ihrem Ehemann und dem Vater der beiden Geschwister nicht erzählen kann, beginnt für Lea und Konstantin eine Odyssee im deutsch-polnischen Grenzbereich mit überraschenden Folgen.

Mit Judith Engel, Horst-Günter Marx, Sophie Conrad, Leonard Bruckmann, Miroslaw Baka

Drehbuch
Benjamin Heisenberg, Christoph Hochhäusler
Kamera
Ali Gözkaya
Produzent
Clarens Grollmann, fieber.film, Mario Stefan, fieber.film
Ton
Thorsten Bolzé
Schnitt
Gisela Zick
Musik
Benedikt Schiefer
Filmlandschaften
D · 2003 · 90' · deutsche Originalfassung / Almanca

Mondlandung

Regie / Till Endemann

Juri (21) und Dimitri (17) sind Brüder. Seit wenigen Tagen sind sie auch russlanddeutsche Spätaussiedler, weil sie mit Ihrer Familie aus Kasachstan nach Deutschland gekommen sind. Konfrontiert mit der neuen Situation, mit einer fremden Sprache, mit der fremden Umgebung und suchend nach Geborgenheit, nach Halt, nach Selbstverständlichkeit, beginnen ihre Entwicklungen auseinander zudriften. Während Juri sich verliebt, einen Job findet und sich allmählich in der neuen Heimat zurechtfindet, schlittert Dimitri ins kriminelle Milieu und stürzt beinahe ab.

 

Regisseur und Drehbuchautor Till Endemann ist es gelungen, dem künstlerischen Anspruch gerecht zu werden und die Geschichte in eindrucksvollen Bildern und wortlosen Sequenzen eindringlich zu erzählen und gleichzeitig die Realität nicht aus den Augen zu verlieren. Nach renommierten internationalen Filmfestivals wie in Hof, Göteborg und Saarbrücken feiert der Film seine Nürnberg-Premiere.

Mit Andrej Dronov, Anton Levit, Annika Blendl, Radik Golovkov, Yevgeniy Maximenko

Drehbuch
Till Endemann
Kamera
Sebastian Stobbe, Hubert Märkl
Produzent
Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Ton
Andreas Schottle
Schnitt
Rebecca Khanide
Musik
Stefan Schulzki, Victor Eirich
Filmlandschaften
D · 2002 · 90' · deutsche Originalfassung / Almanca

Platzangst

Regie / Heike Schober

„Platzangst“ erzählt die authentische Geschichte einer wahren Liebe. Martin, ein Junge aus der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Stadt, will sich beweisen: Er begeht mit seinen Kameraden Einbrüche, schwänzt ständig die Schule, terrorisiert andere Jugendliche. Bis Sven, sein bester Kumpel, ihn überredet, mit zu einer Jugendtheatergruppe zu kommen. Dort trifft er auf Marina, ein Mädchen russischer Herkunft, in das er sich sofort verliebt. Er verbringt jetzt immer mehr Zeit bei der Theatergruppe und Marina. Das fällt auch seinen Kameraden auf, die Martin zuerst veräppeln, weil er sich von seiner Freundin nicht trennen kann. Als aber herauskommt, dass Marina in Russland geboren ist, muss Martin sich entscheiden: Steht er zu seiner Liebe oder zu seinen Kameraden? Einen dritten Weg scheint es nicht zu geben…

Mit Christian Jahnke, Marie Kunz, Christian Kletsch, Julia Konopke, Sven Engelmann

Drehbuch
Heike Schober, Rene Zeuner
Kamera
Bernhard Keller
Produzent
Heike Schober, Sonnensegel e.V.
Ton
Sebastian Kleinloh
Schnitt
Michael Rother
Musik
Matthias Schwab
Filmlandschaften
D · 2003 · 136' · deutsche Originalfassung / Almanca

Rosenstraße

Regie / Margarethe von Trotta

Als junge Frau hatte Lena Fischer die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian und Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur, ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben...

 

Margarethe von Trottas “Rosenstraße” -einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2003- an dem die Regisseurin zehn Jahre lang gearbeitet hat, basiert auf einer authentischen Geschichte; einer Geschichte des Widerstandes von Frauen gegen den deutschen Faschismus.

Mit Katja Riemann, Maria Schrader, Jutta Lampe, Fedja van Huët, Jürgen Vogel u.a.

Drehbuch
Margarethe von Trotta
Kamera
Franz Rath
Produzent
Richard Schöps, Henrik Meyer, Markus Zimmer
Ton
Eric Rueff
Schnitt
Corina Dietz
Musik
Loek Dikker
Wettbewerb Spielfilm
D · 2002 / 2003 · 101' · deutsche Originalfassung / Almanca

Schussangst

Regie / Dito Tsintsadze

Lukas ist ein verschlossener junger Mann, der gerade seinen Zivildienst macht. Er verbringt seine Zeit mit meist einsamen und exzentrischen Menschen. Seine einzige Leidenschaft: Rudern.

 

Das eintönige Leben Lukas’ bekommt eine plötzliche Wende als er Isabella kennen lernt. Er verliebt sich in dieses melancholisches und faszinierendes Mädchen. Er muss bald feststellen, dass Isabella ein großes Geheimnis hütet. Lukas ahnt, dass dieses Geheimnis mit ihrem Stiefvater zu tun hat.

 

Fortan hat Lukas nur noch ein Ziel: Isabella schützen. Er steigert sich immer mehr in diese fixe Idee hinein. Er entwickelt einen Plan, den er mit allen Mitteln umsetzen will und kauft sich ein Gewehr.

 

„Schussangst“ ist ein geheimnisvoller poetischer Thriller, der von der Einsamkeit eines jungen Mannes erzählt. Es ist der erste deutsche Film in der 51jährigen Geschichte des Internationalen Filmfestivals San Sebastian, der den Hauptpreis gewann.

Mit Fabian Hinrichs, Lavinia Wilson, Johan Leysen, Ingeborg Westphal, Rudolph-W. Marnitz, Thorsten, Merten

Drehbuch
Dirk Kurbjuweit, Dito Tsintsadze
Kamera
Manuel Mack
Produzent
Christine Ruppert, Tatfilm
Ton
Harald Lambeck
Schnitt
Vessela Martschewski
Musik
Gio Tsintsadze, Dito Tsintsadze
Wettbewerb Spielfilm
TR · 2002 · 115' · türk. OF mit Untertiteln / Türkçe, Almanca altyazılı

Sır Çocukları

Verlorene Kinder

Regie / Aydın Sayman

Der 10-jährige Cemil läuft von seiner Mutter und ihrem gewalttätigen Freund weg und kommt nach Istanbul, wo er auf eine Gruppe von Straßenkindern trifft. Ihr Anführer Velit kümmert sich um den Jungen. Die Clique sammelt für Cemil Geld, damit er wieder nach Hause zurückkehren kann.

 

Inzwischen sucht Cemils Mutter ihren Sohn in Istanbul. Sie wohnt bei ihrer jüngeren Schwester Zeynep, die als Lotterieverkäuferin arbeitet. Doch Münevver wird ebenfalls gesucht. Der Bruder ihres Ehemannes, Reşo, ein gutmütiger Mensch, kommt nach Istanbul, um die Ehre der Familie zu retten. Er macht seine Schwägerin ausfindig, kann sie aber nicht töten.

 

Inwischen verliebt sich Velit in Zeynep. Als Cemil erkrankt, bringt die Clique ihn im Kaffehaus des Kleinganoven Şero unter. Während Velit verzweifelt nach einem Weg sucht, seine Liebe zu Zeynep zu offenbaren, überschlagen sich die Ereignisse.

 

AYDIN SAYMAN

Mit Fırat Tanış, Özgü Namal, Mehmet Ali Alabora, Nur Sürer, Halil İbrahim Aras

Drehbuch
Aydın Sayman, Ümit Cin Güven
Kamera
Eyüp Boz
Produzent
Yılmaz Atadeniz
Ton
İhsan Apça
Schnitt
Cem Hamamcı
Musik
Can Atilla
Wettbewerb Spielfilm
D · 2003 · 81' · deutsche Originalfassung / Almanca

Urban Guerillas

Regie / Neco Çelik

Danger und Kasper haben dasselbe Problem. Beide sind aus ihren Graffiti-Crews rausgeflogen. Sie begegnen sich und beschließen gemeinsam ein Graffiti-Projekt zu Ehren eines verstorbenen Sprühers anzugehen. Danger merkt schnell, dass Kasper sie für einen Jungen hält. Aber sie klärt den Irrtum nicht auf.

 

B-Boy Bülent liebt das Break-Dancen, aber seine Verlobte Pepsi möchte lieber, dass er sich um die gemeinsame Hochzeit und um ihr geliebtes Brautkleid kümmert. Pepsi stellt ihm ein Ultimatum: Break-Dance oder sie.

 

Ozan hat mit Madlen das Musiklabel „Toon Records“ gegründet. Ozan verspricht Madlen, unentdeckte Rapper unter Vertrag zu nehmen und mit ihnen Aufnahmen zu machen. Der Besuch bei den Rappern, die in einem Keller „chillen“, scheitert. Da hat Madlen eine geniale Idee. Sie will eine Hausparty schmeißen, um die Jungs aus dem Keller herauszulocken. Sie beginnen in der Szene Flyer zu verteilen. So werden alle Hauptfiguren auf der Hausparty von Madlen und Ozan zum „Grande Finale“ zusammengeführt.

Mit İlke Üner, Kasper Kalypso, İdil Üner, Crazy B.

Drehbuch
Neco Çelik
Kamera
Yönetmeni, Hannes Hubach
Produzent
Erhan Emre, 36Pictures
Ton
Padraic Mac Donnacha, Sebastian Leuckert
Schnitt
Baudi
Musik
Enis Rotthoff
Wettbewerb Dokumentarfilme
· 2003 · 55' ·

Vertrieben für Frieden

Regie / Osman Okkan

Nach dem ersten Weltkrieg mussten die griechische Bevölkerung in der Türkei und die Türken in Griechenland ihre Heimatorte im Rahmen eines Bevölkerungsaustausches verlassen. Anhand von Schilderungen der Zeitzeugen erzählt der Film die erste international organisierte Vertreibung in der Menschheitsgeschichte.

Wettbewerb Kurzfilm
· 2004 · 22' ·

Warten auf die Kükenzeit

Regie / Bilhan Derin

Eine türkische Frau wird von ihrem Ehemann mit den drei Töchtern in die Türkei, in ein kleines Dorf geschickt. Von den Dorfbewohnern ausgegrenzt, versucht die Familie sich ein neues Leben aufzubauen. Leyla, die jüngste der Familie liebt Küken über alles und will einmal erleben wie sie aus den Eiern herausschlüpfen. Doch die Eier, die sie versteckt, verschwinden jeden Morgen...

Filmlandschaften
D / CH · 2003 · 77' · deutsche Originalfassung / Almanca

Wenn der Richtige kommt

Regie / Stefan Hillebrand

Paula Hartnagel ist Putzfrau und führt ein sehr zurückgezogenes, ruhiges Leben. Sie schaut gerne Fernsehen, kümmert sich um ihren Kanarienvogel und als Freundin hat sie eigentlich nur ihre Arbeitskollegin Ayten. Ihr Leben spielt sich zwischen Zuhause und Arbeitsstelle ab. Bis eines Tages der türkische Wachmann Mustafa in dem Gebäude auftaucht, wo Paula arbeitet. Sie glaubt den Mann ihres Herzens gefunden zu haben. Plötzlich kommt Schwung in ihren Alltag. Sie unternimmt erste zaghafte Annäherungsversuche. Als Mustafa eines Tages nicht mehr zur Arbeit kommt, ist Paulas Enttäuschung groß. Daraufhin trifft sie eine radikale Entscheidung und stürzt sich in das größte ihres Lebens: Sie folgt Mustafa in die türkische Millionenstadt Adana, obwohl sie weder Adresse noch Telefonnummer hat.

Mit Can Şengül, Isolde Fischer, Helga Grimme, Tülay Gönen

Kamera
Mathias Schick
Produzent
Frischfilm, Motorfilm, Schicke Bilder
Ton
Wolfgang Stock
Schnitt
Andrè Bigoudi
Musik
Erdal Tosun
Wettbewerb Kurzfilm
· 2003 · 15' ·

Yan

Regie / Turgay Yavuz

Ein Klo, drei Kabinen und die Welt von zwei Personen, die sich nicht kennen.