PROGRAMMSPIEGEL
Troya
„Troja“
TR 2007, 90 min., OmU
Regie: Rıza Baloğlu
Vorstellungen:
01.3.2008 14:30 | Kino: Festsaal K4
Troja, eine unsterbliche Legende, die selbst heute die Phantasie zu bewegen vermag. Dieser Dokumentarfilm beschäftigt sich zwar auch mit Mythos und Realität des historischen Ortes, insbesondere freilich mit dem ganz realen »Schatz« von Troja, der als Beuteobjekt zerstückelt und zerstreut ist. Noch jetzt streiten sich etwa Deutschland und Russland über Teile des Schatzes, den Heinrich Schliemann einst »legal« auf Schleichwegen nach Berlin überführte und der nach 1945 von den Russen zum Teil als »Reparationsleistung« beschlagnahmt worden war. Teile davon lagern nun in Moskau und St. Petersburg. Auch die Türkei, als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches, sieht sich als legitimen Erben jenes Schatzes.
Riza Baloğlus Film lässt sich allerdings nicht auf Rechtsfragen und Anspruchsdenken ein, sondern sieht Troja als außerordentliches Kulturerbe der Menschheitsgeschichte und schlägt folgerichtig vor, Troja möge eine symbolische »Stadt des Friedens« werden, in der die gesamten Fundstücke Forschern wie Besuchern frei und ungeteilt zur Verfügung stehen.
Riza Baloğlus Film lässt sich allerdings nicht auf Rechtsfragen und Anspruchsdenken ein, sondern sieht Troja als außerordentliches Kulturerbe der Menschheitsgeschichte und schlägt folgerichtig vor, Troja möge eine symbolische »Stadt des Friedens« werden, in der die gesamten Fundstücke Forschern wie Besuchern frei und ungeteilt zur Verfügung stehen.
Vorstellungen:
01.3.2008 14:30 | Kino: Festsaal K4