FILMLANDSCHAFTEN SPIELFILM

Akamas

CYP 2006, 124 min., OmU
Akamas
Regie: Panicos Chrysanthou

Was passiert, wenn Fanatismus absurde Züge bekommt und wie verhalten sich Menschen dazu, die politischem Irrsinn nicht folgen wollen? Die Rede ist von Zypern, in der Sicht von Panicos Chrysanthou einst fast eine Idylle des Zusammenlebens von Türken und Griechen, Christen und Muslimen. Er erzählt den bis heute ungelösten Konflikt anhand einer ganz einfachen Geschichte:
Ein junger Türke namens Omeris wächst während der »unschuldigen Jahre« mit griechischen Zyprioten auf und verliebt sich in eine junge Griechin. Als plötzlich der Konflikt ausbricht und rasch absurde Züge entwickelt, kämpft er mit dem Dilemma, einen allein aus politischen Gründen geschaffenen Graben überspringen zu müssen, um mit dem Menschen zusammen sein zu können, den er liebt. Der realen Teilung des Landes in zwei feindliche Zonen folgte die mentale: Wo vorher Zusammenleben möglich war, herrscht jetzt Feindseligkeit.

»Akamas« ist eine Halbinsel im Westen Zyperns, symbolischer und realer Ort der Filmgeschichte. Die Schönheit der Landschaft und das »homerische Licht«, das auf sie fällt, repräsentieren den schmerzlichen Kontrast zu dem realpolitischen Trauerspiel.


Darsteller:
Christopher Greco, Agni Tsangaridou, Thodoris Michaelidis, Alkis Kritikos, Derman Atik, Hagide Osman

Vorstellungen:
 07.3.2008   21.00  |  Kino: Festsaal K4


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