20.03.2006:
Ausverkaufte Kinos und zufriedene Gesichter:
Das 11. Filmfestival Türkei/Deutschland
ist am Sonntag in Nürnberg zu Ende
gegangen
Ausverkaufte Vorstellungen und zufriedene Gesichter
der Veranstalter prägten auch das letzte Wochenende
des 13-tägigen Festivals.
Mit über 7.000 Besuchen konnte das überaus
positive Ergebnis des Vorjahres wiederholt werden. Deutlich
zugenommen haben nochmals das überregionale Medien-Interesse
und der Besuch des Festivals durch Fachpublikum aus
ganz Deutschland.
Der Vorsitzende des veranstaltenden Vereins InterForum
und Festivaldirektor Adil Kaya und Jürgen Markwirth
als Vertreter des mitveranstaltenden Amtes für Kultur
und Freizeit der Stadt Nürnberg zogen deshalb ein
rundweg positives Resümee des elften deutsch-türkischen
Kinodialogs in Nürnberg, der am vergangenen Donnerstag
in Ankara mit dem Medienpreis des dortigen Internationalen
Filmfestivals gewürdigt wurde.
Als positive Entwicklung wurde dabei auch die gelungene
erstmalige Einrichtung einer Nachwuchs-Jury gewürdigt,
die Teil der Bemühungen ist, verstärkt jüngeres
Publikum für das Festival zu interessieren. Die Anstrengungen
in dieser Richtung sollen auch im nächsten Jahr konsequent
fortgesetzt werden. Das Festival-Konzept soll für
die nächste Ausgabe im März 2007 behutsam weiterentwickelt
werden. Angedacht ist eine Intensivierung der Gesprächsrunden
und die Anreicherung des Programms durch andere Facetten
des deutsch-türkischen Kulturdialogs im Bereich von
Musik und Literatur.
Um für das Nürnberger
Publikum die Wartezeit bis zum nächsten Festival
zu überbrücken, wird ab Mai in der Reihe „Der
Internationale Mittwochsfilm“ im Filmhauskino
in Kooperation mit dem Festival jeweils ein türkischer
Film in Originalfassung mit Untertiteln gezeigt werden.
17.03.2006:
Endspurt beim Festival –
Abschlusskonzert am Sonntag
mit türkischen Tangos
Noch bis zum Sonntag hat das Publikum Gelegenheit,
beim 11. Filmfestival Türkei/Deutschland neue Filme
aus beiden Ländern zu entdecken. Am Wochenende
stehen dabei auch noch einmal die Siegerfilme der diesjährigen
Festivalwettbewerbe auf dem Programm.
Am Samstag, 18. März 2006, 19 Uhr, werden im K4-Festsaal
der als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnete
Film „Transit“
von Berke Baş und der Beste Kurzfilm
„Çelik
Çomak – Das Stockspiel“ von Mehmet
Ercan gezeigt.
In „Transit“
kreuzen sich die Wege einer irakisch-arabischen, einer
irakisch-kurdischen und einer nigerianischen Flüchtlingsfamilie
in Istanbul. Alle wollen weiter in den Westen und müssen
sich auf ein unbestimmtes Warten einstellen. „Çelik
Çomak – Das Stockspiel“ erzählt
auf äußerst unterhaltsame Weise von drei
Jungs, die einen Film drehen wollen, aber keine Kamera
haben...
Am Sonntag, 19. März 2006 wird um 11:00 Uhr im
Filmhauskino der mit dem „Öngören
Preis für Demokratie und Menschenrechte“
ausgezeichnete Dokumentarfilm „Die
Unerwünschten“ von Sarah Moll gezeigt,
der sechs Menschen in Abschiebehaft in ihren letzten
Wochen in Deutschland begleitet.
Um 16.30 Uhr wird dann noch einmal der als „Bester
Spielfilm“ ausgezeichnete Film „Molly`s
Way“ von Emily Atef gezeigt: die Geschichte
der jungen Irin Molly, die auf der Suche nach ihrem
„One-Night-Stand“ Marcin quer durch Polen
reist und dabei allerlei skurrilen Gestalten begegnet.
Bester Dokumentarfilm:
Transit Mehmet Ercan,
Preisträger Bester Kurzfilm
Regisseurin Sarah Moll
bei der Übergabe des Öngören Preises
Bester Spielfilm:
Molly's Way
Sema: Legendary
Ladies
Für den musikalischen
Brückenschlag zwischen Orient und Okzident zum Festival-Ausklang
sorgt am Sonntag, 19. März, 20:00 Uhr, im K4-Festsaal
die Sängerin Sema
mit ihrer Band. Nach langen Jahren künstlerischer
Tätigkeit in Deutschland, während der sie auch
mehrfach in Nürnberg zu Gast war, lebt sie seit Mitte
der 90-er Jahre wieder in Istanbul und ist dort zu einem
veritablen Star der Theater- und Musikszene geworden.
In ihrem Tango-Programm „Legendary Ladies“
lässt sie die Lieder der berühmtesten türkischen
Tango-Ladies der 20-er und 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts
lebendig werden. Gerade Künstlerinnen prägten
den eigenständigen türkischer Tangostil, der
weniger dramatisch als der argentinische Tango war, dafür
umso romantischer. In ihrem Programm singt Sema die Lieder
der berühmtesten Sängerinnen jener Zeit wie
Seyyan Hanim, Afife Hanim, Mürside Hanim oder später
Zehra Eren und Mefaret Atalay.
16.03.2006:
Auszeichnung für das Festival in Ankara
Heute nimmt
Festivaldirektor Adil Kaya zusammen mit Jürgen
Markwirth vom mitveranstaltenden Amt für Kultur
und Freizeit der Stadt Nürnberg den Medienpreis
des renommierten „Internationalen
Filmfestivals Ankara“ in der türkischen
Hauptstadt entgegen, mit dem die Verdienste des Nürnberger
Festivals gewürdigt werden.
Mit der Auszeichnung aus Ankara wird das jahrzehntelange
Bemühen des Nürnberger Festivals um den deutsch-türkischen
Kinodialog gewürdigt.
In der Begründung der „Stiftung zur Erforschung
der internationalen Kommunikation“, die das Festival
in Ankara veranstaltet, wird hervorgehoben, dass das
„Filmfestival Türkei/Deutschland“ einen
„einzigartigen Status unter den Festivals“
einnimmt, weil es ihm gelingt, „die beiden Kinowelten
… gleichermaßen zu präsentieren, die
türkischen Filme und Künstler in Europa bekannter
zu machen, zur Diskussion anzuregen und eine Vorreiterrolle
in der Vermarktung einzunehmen.“
Die
Oberbürgermeister der Städte Antalya und Nürnberg,
Menderes Türel und Dr. Ulrich Maly
Hohes Interesse
für die Wettbewerbsfilme – Tränen
in Nürnberg
Der Wettbewerb
der Spielfilme ist mit dem Kassenschlager aus
der Türkei „Babam ve Oğlum/Mein
Vater und mein Sohn“ am Mittwoch gestartet.
Die Tragödie hat bei allen Kinobesuchern hohe
Emotionen geweckt.
Weinende ZuschauerInnen
bei der Filmpremiere
Nach jeder Premiere
stehen die Regisseure und Darsteller der Spielfilme
für Künstlergespräche bereit.
Die Preisverleihung wird am Samstag, den 11. März
2006 um 21:00 Uhr im Festsaal des Künstlerhauses
K4 stattfinden.
Regisseur Çağan
Irmak
und Darsteller Fikret Kuşkan beim Filmgespräch
Europa
Premiere:„Warum Hacivat
und Karagöz getötet wurden?“
Kurzfristig erlebt der
brandneue türkische Film am Freitag, 24.00
Uhr in der CINECITTÀ-Arena zusätzlich
zum veröffentlichten Programm seine Europa
Premiere.
Eine zweite Vorstellung findet
am Sonntag, 12. März 2006 um 12 Uhr im CINECITTA'
statt. Nach der Sonntagsvorstellung findet ein Gespräch
mit Regisseur Ezel Akay und den Schauspielern Güven
Kıraç und Şebnem Dönmez statt.
Der Vorverkauf für beide Vorstellungen hat
an den CINECITTA'-Kassen begonnen.
07.03.2006:
Feierliche Eröffnung des Festivals heute
im CINECITTA'
In Anwesenheit
des Ehrengasts des diesjährigen Festivals, des
türkischstämmigen italienischen Regisseurs
Ferzan Özpetek startet das Festival
am 7. März 2006 im Multiplexkino CINECITTÀ
mit Özpeteks neuem Film „Cuore
Sacro“.
Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat in den letzten
Wochen wiederholt betont, welch hohen Stellenwert er
dem Festival beimisst.
Auf
seine Einladung hin kommen auch der Oberbürgermeister
von Nürnbergs Partnerstadt Antalya Menderes Türel
und der Präsident des dortigen Filmfestivals Engin
Yiğitgil zur Festivaleröffnung nach Nürnberg.
Insgesamt stehen dann bis zum 19. März 2006 67 Filme
in über 100 Veranstaltungen im Künstlerhaus
K 4 und (an den ersten fünf Festivaltagen) im
CINECITTA'
auf dem Programm.
„Herzstück“
des Festivals sind wieder die Wettbewerbe in den Bereichen
Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilm.
Die Besucher des Festivals haben neben zahlreichen Gesprächen
mit Regisseuren und Schauspielern nach der Vorführung
ihrer jeweiligen Filme und zwei Podiumsdiskussionen
in der Festival-Lounge im Künstlerhaus K 4 auch die
Gelegenheit zum informellen Gespräch
mit den rund 80
Kino-Gästen des Festivals.
Bei der offiziellen
Pressekonferenz zum Festival wurde der Presse neben dem
kompletten Festivalprogramm auch die Besetzung der Jurys
für die Wettbewerbe in den Bereichen Spiel-, Kurz-
und Dokumentarfilm bekanntgegeben.
Dafür konnten erneut renommierte Schauspieler, Regisseure,
Medienwissenschaftler, Festivalleiter, Programmgestalter
und Journalisten aus Deutschland und der Türkei als
Jury-Mitglieder gewonnen werden.
Erstmals
wird auch eine Nachwuchsjury aus dem Großraum
Nürnberg ihren Spielfilm-Favoriten küren.
Das Publikum kann wieder per Benotung auf den Stimmkarten
über die Vergabe des Publikumspreises
entscheiden.
Die Jury für den Öngören Preis hat bereits
die ersten Sichtungen vorgenommen.
27.02.2006:
Das Programm des 11. Filmfestivals Türkei/Deutschland
ist komplett!
Mit über
100 Veranstaltungen erwartet Sie ein spannendes Programm
der 11. deutsch-türkischen Kinobegegnung: insgesamt
67 Filme (Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme) aus beiden
Ländern und über 80 Festivalgäste,
die ihren Besuch beim Festival für Diskussionsrunden,
Gespräche und Konzerte angekündigt haben.
Das Festival wird am 7. März 2006 mit dem neuen Film
„Das
heilige Herz“ von Ferzan Özpetek im
CineCittà eröffnet. Karten sind an allen CineCittà-Kassen
erhältlich. Neben zahlreichen Gästen des Festivals
wird an der Eröffnung auch Herr Ferzan Özpetek
teilnehmen, der den Ehrenpreis des Festivals erhalten
wird.
Seit
24. Februar 2006 ist auch die Festivalzeitung
kostenlos in der Kultur-Information, in den Kinos
und an zahlreichen anderen Auslegestellen im ganzen Stadtgebiet
von Nürnberg erhältlich.
Der Trailer des
Festivals läuft bis zum Festivalbeginn in den Sälen
des Multiplexkinos CineCittà. Die türkischen
TV-Media-Sponsoren NTV
und TGRT
EU (Empfang über Kabel und digital auch in
Deutschland) strahlen die türkische Version täglich
aus.
Das Festival eröffnet
mit Ferzan Özpeteks neuem Film „Das Heilige Herz“.
Kino ohne Grenzen gleich zu Beginn des „11. Filmfestivals
Türkei/Deutschland“: Der neue Film „Cuore
sacro (Das heilige Herz / Kutsal Yürek)“ des in
Italien lebenden türkisch-stämmigen Regisseurs Ferzan
Özpetek eröffnet am 7. März im Kino 3 des Nürnberger
Multiplexkinos CINECITTA' den elften deutsch-türkischen
Kinodialog.
Zum Wettbewerb
wurden 171 Filme aus 8 Ländern eingereicht. Die Programmleitung
des Festivals hat insgesamt 32 Filme nominiert. Weitere Filme
werden im Bereich der „Filmlandschaften“ präsentiert.
Das gesamte
Programm wird am 20. Februar 2006 bekanntgegeben.
18.01.2006:
Auszeichnung aus der Türkei
Mitten in die Vorbereitungen für das nächste
„Filmfestival Türkei/Deutschland“ platzte
eine erfreuliche Nachricht aus der Türkei. Für
seine „herausragenden Leistungen in der Präsentation
des türkischen Kinos in Europa“ erhält
das Festival am 16. März in Ankara den Medienpreis
des renommierten „Internationalen Filmfestivals
Ankara“, das an diesem Tag zum 17. Mal startet.
9 Tage vorher, am 7. März 2006 geht das Nürnberger
Festival in die elfte Runde.
Mit der Auszeichnung aus Ankara wird das jahrzehntelange
Bemühen des Nürnberger Festivals um den deutsch-türkischen
Kinodialog gewürdigt. In der Begründung der
„Stiftung zur Erforschung der internationalen
Kommunikation“, die das Festival in Ankara veranstaltet,
wird hervorgehoben, dass das „Filmfestival Türkei/Deutschland“
einen „einzigartigen Status unter den Festivals“
einnimmt, weil es ihm gelingt, „die beiden Kinowelten
… gleichermaßen zu präsentieren, die
türkischen Filme und Künstler in Europa bekannter
zu machen, zur Diskussion anzuregen und eine Vorreiterrolle
in der Vermarktung einzunehmen.“
Wenn Festivaldirektor Adil Kaya und Programmleiterin
Ayten Akyildiz den Preis in Ankara entgegennehmen, treffen
sie dabei auf einen guten Bekannten: Der renommierte
Regisseur Atif Yilmaz wird dort für sein Lebenswerk
mit dem „Aziz Nesin Preis“ ausgezeichnet.
Wie viele andere Größen des türkischen
Kinos, die in den vergangenen Jahren nach Nürnberg
kamen, war auch der Altmeister des türkischen Kinos
bereits zweimal zu Gast beim Festival.
Das 11. Filmfestival Türkei/Deutschland
startet am 7. März 2006
Derzeit sichten die Organisatoren noch die über
150 für die verschiedenen Wettbewerbskategorien
des Festivals eingereichten Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme.
Die für die Wettbewerbe ausgewählten Produktionen
werden am 30. Januar 2006 bekannt gegeben.
Ab dem 7. März werden auch heuer wieder zahlreiche
Schauspieler, Regisseure und Produzenten dabei sein,
wenn ihre Filme in Nürnberg gezeigt werden.
Ausgeschrieben sind folgende Wettbewerbe, die mit verschiedenen
Preisen dotiert sind:
> Wettbewerb der Spielfilme
>> Bester Film
>> Beste Darstellerin
>> Bester Darsteller
>> Publikumspreis
> Wettbewerb der Kurzfilme
>> Bester Kurzfilm
> Wettbewerb der Dokumentarfilme
>> Bester Dokumentarfilm
> Öngören Preis
>> Für Demokratie und Menschenrechte